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BVerwG  v. 27.06.2001 - 8 C 27.00

Den Erwerber eines staatlich verwalteten Grundstücks trifft der redlichkeitsausschließende Vorwurf fahrlässiger Unkenntnis von der fehlenden Verkaufsberechtigung des Verwalters, wenn sich ihm Zweifel daran aufdrängen mussten. Allein der Umstand, dass die erste Verkaufsalternative der Verwalterverordnung nicht vorlag, nötigte noch nicht zum Mißtrau...


Leitsatz

Gründe

Fundstellen

BVerwG  v. 27.06.2001 - 8 C 27.00

Leitsatz

Den Erwerber eines staatlich verwalteten Grundstücks trifft der redlichkeitsausschließende Vorwurf fahrlässiger Unkenntnis von der fehlenden Verkaufsberechtigung des Verwalters, wenn sich ihm Zweifel daran aufdrängen mussten. Allein der Umstand, dass die erste Verkaufsalternative der Verwalterverordnung nicht vorlag, nötigte noch nicht zum Mißtrauen über das Bestehen der zweiten Alternative (wie Urteil vom 27. Juni 2001 - BVerwG 8 C 26.00 -).


Gesetze:
VermG § 4 Abs. 3 Buchst. a; Verwalterverordnung vom 11. Dezember 1968 § 1 Abs. 1; Verwalterverordnung vom 11. Dezember 1968 § 1 Abs. 2
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Fundstelle(n):
NWB DokID: PAAAC-13452


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Außer "BVerwG  v. 27.06.2001 - 8 C 27.00" finden Sie dort unter anderem folgende Dokumente:

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